Wie sicher ist das Fliegen in Corona-Zeiten?

05.07.2022 - Anhörung im Europäischen Parlament
Die Situation in der kommerziellen Luftfahrt hat sich seit C-Pandemiebeginn drastisch verändert. Neben ausgesetzten Flügen, unsinnigen Auflagen für Passagiere, situations- und gesundheitsgefährdende Maskenmandate und den verheerenden Auswirkungen, zeigen sich mit Beginn der C-Impfungen extreme Besonderheiten in der Luftfahrt.
Am 05. Juli 2022 gab es hierzu die folgende Anhörung:

Riskieren Piloten ihre Fluglizenz durch eine C-Impfung?
In der aktuellen Ausgabe 2022/02 der deutschen ZLW Zeitschrift für Luft- und Weltraumrecht vom 02.06.2022, wurde der Aufsatz mit dem Titel "Zur Impfpflicht für Piloten im Spannungsverhältnis zwischen Flugsicherheit und operationellen Bedürfnissen der Fluggesellschaften" publiziert.
Die Vorbringung darin ist deutlich, denn demnach ist es gar fraglich, ob Piloten nicht ihre Fluglizenz gefährden, wenn sie die Corona-Impfung verabreicht bekommen haben.
"Tauglichkeit eines Piloten (...)
Deren Bestehen kann nur bei einer Nicht-Impfung als sicher angenommen werden. (…)
Wenn die Hersteller BioNTech und Moderna in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittelagentur und dem Paul-Ehrlich-Institut die Auffassung vertreten, dass der Nutzen einer Impfung die Risiken überwiegt, dann ist in dieser Einschätzung die Feststellung enthalten, dass es nach wie vor (unerforschte) Risiken gibt.
Einen geimpften Piloten in dieser Situation ohne weiteres als flugtauglich anzusehen, wäre deshalb ein nicht akzeptables Level der Flugsicherheit (…)
Dies muss jedenfalls solange gelten, wie die völlige Neutralität der Impfstoffe hinsichtlich der Flugtauglichkeit nicht positiv belegt ist.

Jetzt werden die Fluggesellschaften hiermit zu Stellungnahmen sich genötigt sehen und es wird sicher zeitnah öffentlich thematisiert.
Link zur ZLW – Zeitschrift für Luft- und Weltraumrecht: ZLW

Der internationale Zusammenschluss "Global Aviation Advocacy Coalition" hat ein sehr informatives Video zum Thema erstellt.
Das Video mit dem Titel "Fit to Fly?" kann auf der folgenden Webseite der GAA Coalition angesehen werden:
https://gaacoalition.substack.com/p/global-aviation-fit-to-fly

Auch in der Corona-Pandemie-Zeit gab und gibt es Flüge, jedoch nicht mehr so viele wie zuvor und oftmals waren es sehr viele Flüge mit vielen leeren Passagierplätzen. Dies zeigte sich besonders in den Terminals der Flughäfen weltweit.
Die Routine war für viele Piloten plötzlich nicht mehr gegeben, was zu einer allgemeinen Gefährdungslage im Flugverkehr führte. Manchmal wurde lediglich der falsche "Finger" am Terminal angerollt, manchmal aber waren es Landungen mit Tail Strikes, welche mit enormen Kosten verbunden sind.
Daneben kam es seit Beginn der Corona-Impfangebote auch vermehrt zu gesundheitlichen Problemen bei "Piloten in flight", also während sie die Maschine in der Luft steuerten.

Hier ein kleiner Auszug der "medizinischen Geschehnisse über den Wolken":

02.10.2022

Luftverkehrssituation 29 - Durch Annäherungsalarm ausgelöstes Flugmanöver verletzt 2 Flugbegleiter
Eine Canadair CRJ-700 der PSA Airlines mit der Registrierung N519AE führte im Auftrag von American Airlines am 28.09.2022 den Flug AA-5647 von Philadelphia, PA nach Buffalo, NY (USA) durch. Aufgrund eines Annäherungsalarms während des Fluges musste die Maschine ein unmittelbares Ausweichmanöver durchführen, bei dem zwei Besatzungmitglieder verletzt wurden. Das Flugzeug landete nachfolgend sicher auf der Landebahn 32 von Buffalo. Die zwei Flugbegleiterinnen wurden nachfolgend medizinisch versorgt.
Es handelte sich bei dem kollidierenden Flugzeug um eine private Socata TBM700 mit der Registrierung N910MD, die im Steigflug von Philadelphia zwischen 14300 und 13000 Fuß den Flugweg von AA-5647 kreuzte. Auf der Frequenz war ein "Pui" von einem unbekannten Sender zu hören. Etwa 30 Sekunden später meldet AA-5647, die für den Steigflug auf 17000 Fuß freigegeben war und gerade von "Philadelphia Departure" an "New York Center" übergeben wurde, dass sie gerade ein sehr knappes "going-in" hatte.

27.09.2022

Luftverkehrssituation 28 - Pilot verliert während des Fluges das Bewusstsein
Eine Air Canada Bombardier C-Series CS-300, Registrierung C-GJXE, die am gestrigen 26.09.2022 den Flug AC-1097 von Toronto, ON (Kanada) nach San Jose (Costa Rica) durchführte, befand sich auf FL340 über dem Golf von Mexiko, etwa 350 nm südwestlich von Orlando, FL (USA), als einer der Piloten kollabierte. Der andere Pilot erklärte PAN PAN und leitete das Flugzeug nach Orlando um, wo es etwa 60 Minuten nach der Entscheidung zur Umleitung sicher auf der Piste 17R landete.
Die kanadische TSB meldete, dass ein Mitglied der Flugbesatzung während des Fluges handlungsunfähig geworden war.
Weitere Informationen zu Geschehnissen im internationalen Flugverkehr finden Sie bei Interesse auf der Unterseite "Luftfahrt"

14.09.2022

Luftverkehrssituation 27 – Crewmitglied nach Start plötzlich handlungsunfähig
Ein Airbus A330-200 der Air Transat, Registrierung C-GUFR, der am 27. August 2022 den Flug TS-244 von Toronto, ON (Kanada) nach Glasgow, SC (Großbritannien) mit 297 Passagieren und 11 Besatzungsmitgliedern durchführte, befand sich auf FL390 etwa 50 nm westlich von Montreal, QC (Kanada), als ein Besatzungsmitglied plötzlich erhebliche Gesundheitsprobleme bekam. Der Kapitän bat um eine Umleitung der Maschine zum nächstgelegenen Flughafen Montreal. Die Maschine landete etwa 28 Minuten später sicher auf der Landebahn 24R von Montreal, wo medizinisches Personal das Crewmitglied übernahm.
Die kanadische TSB berichtete, die Besatzung habe keinen Notfall erklärt.
Das Flugzeug blieb etwa 2 Stunden lang am Boden, setzte dann seine Reise fort und erreichte Glasgow mit einer Verspätung von etwa 2,5 Stunden.

05.09.2022

Luftverkehrssituation 26 – Komplexes Szenario mit 5 Flugzeugen über Madrid
Am 03.09.2022 kam es in großer Höhe über Madrid zu einem sehr komplexen und gefährlichen Flugszenario, welches bis zum automatischen Auslösen des Kollisionswarnsystems TCAS führte. Beteiligt waren drei Airbus A320 und zwei Boeing B737.
Ein Airbus A320-200 der Nouvelair (Kennzeichen TS-INO) befand sich auf dem Flug BJ-6131 von Porto (Portugal) nach Djerba (Tunesien), etwa 40nm westlich von Madrid, als die Besatzung zu einer Kursänderung angewiesen wurde, welche zu einem Konflikt mit der Boeing B737-800 von Ryanair (Kennzeichen G-RUKB) führte, die sich auf dem Flug RK-1365 von Rabat (Marokko) nach London Stensted (UK) befand.
Die Korrektur führte in der Folge dazu, dass ein British Airways Airbus A320-200 (Kennzeichen G-EUUE), welcher auf dem Flug BA-493 von Malaga (Spanien) nach London Heathrow (UK) unterwegs war, seine Flughöhe von FL360 verlassen und auf FL370 ausweichen musste.
Gleichzeitig führte die Korrektur der Nouvelair zu einem Konflikt mit einer Boeing B737-200 von Ryanair (Kennzeichen EI-ENA), welche auf dem Flug FR-656 von Malaga (Spanien) nach Glasgow Prestwick (UK) war, was bei der Ryanair-Maschine eine Kollisionswarnung auslöste.
Infolge der Kollisionswarnung ging die Ryanairmaschine EI-ENA unmittelbar in den Sinkflug aus FL360 über, was zu einem Konflikt mit einem Vueling Airbus A320-200 (Kennzeichen EC-JTR) führte, welcher auf dem Flug VY-8829 von Paris (Frankreich) nach Sevilla (Spanien) auf Flughöhe FL350 unterwegs war. Die Ryanair mit Kennzeichen EI-ENA stoppte den Sinkflug auf Flughöhe FL357 und nach dem Vorbeiflug an der Nouvelair-Maschine stieg sie unmittelbar auf FL360, was den Annäherungskonflikt mit der Vueling-Maschine löste.
Alle Maschinen flogen ohne weitere Zwischenfälle zu ihren Zielorten.
Ein solch komplexes Zwischenfallgeschehen mit 5 beteiligten Flugzeugen, kann in diesen Zeiten erheblich reduzierten Flugaufkommens, nur als Konzentrationsmangel aller Beteiligten (Piloten und Flugsicherungspersonal) gewertet werden. Ein wahrer Glücksfall, dass nichts passiert ist in dieser Kette von Fehlern.

27.08.2022

Luftverkehrssituation 25 - Pilot verliert während des Fluges Bewusstsein
Eine Boeing 737-800 von Jet2.com mit der Registrierung G-GDFW, befand sich am 23. August 2022 auf dem Flug LS-1239 von Birmingham (UK) nach Antalya (Türkei) auf FL370 etwa 110 nm nord-nordöstlich von Thessaloniki (Griechenland), als einer der Piloten in Ohnmacht fiel. Der zweite Pilot veranlasste, das Flugzeug nach Thessaloniki umzuleiten, wo es etwa 23 Minuten nach Verlassen der Flughöhe FL370 sicher auf der Landebahn 16 landete.
Die Passagiere berichteten, sie seien gerade durch Turbulenzen geflogen, als im vorderen Teil des Flugzeugs ein Tumult entstand. Daraufhin wurde ihnen mitgeteilt, dass einer der Piloten in Ohnmacht gefallen war und die Maschine nach Thessaloniki umgeleitet wurde. Nach der Landung in Griechenland mussten sie eine Stunde lang warten, bis ein Krankenwagen eintraf.
Die Fluggesellschaft teilte mit, dass sich einer der Piloten an Bord unwohl fühlte, woraufhin die Maschine vorsorglich nach Thessaloniki umgeleitet wurde. Eine Ersatzcrew wurde nach Thessaloniki entsandt und setzte den Flug fort.
Das Flugzeug blieb etwa 9 Stunden lang in Thessaloniki am Boden und setzte dann den Flug nach Antalya fort, wo es mit einer Gesamtverspätung von 9 Stunden ankam.

19.08.2022

Luftverkehrssituation 24 - Piloten verschlafen Landeanflug
Eine Boeing 737-800 der Ethiopian Airlines, Registrierung ET-AOB, die am 15. August 2022 den Kurzstreckenflug ET-343 von Khartoum (Sudan) nach Addis Abeba (Äthiopien) durchführte, befand sich auf FL370, als die Piloten einschliefen. Das Flugzeug setzte den Flug fort, wobei es FL370 beibehielt, und flog weiter entlang der FMC-Route, die für einen Anflug auf die Piste 25L in Addis Abeba vorgesehen war, ohne jedoch abzusinken. Die Flugsicherung versuchte mehrmals erfolglos, die Besatzung zu kontaktieren. Nach dem Überfliegen der Piste 25L in FL370 schaltete sich der Autopilot ab, der Abkopplungswecker weckte die Besatzung auf, die das Flugzeug dann etwa 25 Minuten nach dem Überfliegen der Piste in FL370 zur sicheren Landung auf der Piste 25L manövrierte.

11.08.2022

Luftverkehrssituation 23 - Tod auf Linienflug - Ursache bisher unbekannt
Es ist nicht unüblich, dass es auf Linienflügen zu medizinischen Problemen bei Passagieren kommt und ärztliche Hilfe benötigt wird. Hierfür gibt es an Bord jedes Flugzeuges auch entsprechende Formulare sogar für die einschreitenden Mediziner oder Ersthelfer (siehe beispielgebendes Bild hier links <<).
Als Vielflieger kennt man die Thematik nur zu gut. Es ist bei normalem internationalen Fluggeschehen jedoch selten, dass es zu Todesfällen an Bord der Flieger kommt, daher verweisen wir hier auf diesen aktuellen Fall, welcher vor wenigen Tagen in diesem gegenwärtig weiterhin sehr eingeschränkten Fluggeschehen passierte.
Am 5. August 2022 verstarb eine Frau auf dem Flug von Hongkong nach Frankfurt.
Die Frau war gemeinsam mit ihren zwei Kindern und ihrem Mann auf der Heimreise nach England. Nach wenigen Stunden Flugzeit war sie plötzlich nicht mehr ansprechbar. Trotz aller Bemühungen war es nicht möglich, die Frau wiederzubeleben. Dies alles geschah vor den Augen ihrer Familie. Während der verbleibenden 8 Stunden des Fluges lag die Frau in einem „atemlosen Schlaf“ in ihrem Sitz. Obwohl dies für die Familie extrem traumatisierend war, hatten sie alle Zeit, ihr das zu sagen, was sie ihr vielleicht plötzlich noch sagen wollten.
Nach der Landung in Deutschland und dem anschließenden Protokoll, blieb die Verstorbene in Frankfurt, während ihr Mann und ihre beiden kleinen Kinder alleine nach Großbritannien weiterreisen mussten.
Hier der Link zur Fallveröffentlichung: www.theguardian.com/uk-news/2022/aug/08/

21.07.2022

Luftverkehrssituation 22
Ein Airbus A320-200 der Citilink, Registrierung PK-GLW, war heute auf dem Flug QG-307 von Surabaya nach Ujung Pandang (Indonesien) mit 171 Personen an Bord.
Die Maschine befand sich im Steigflug nach dem Start von Startbahn 28 in Surabaya, als der erste Offizier den Steigflug bei etwa 14.000 Fuß stoppte und meldete, dass der Kapitän aufgrund plötzlicher Erkrankung handlungsunfähig sei. Er bat um die Erlaubnis unmittelbar nach Surabaya zurückzukehren. Das Flugzeug war für einen RNP-Anflug auf die Landebahn 28 vorgesehen, musste aber ausweichen. Der erste Offizier forderte einen anderen Anflug auf die Landebahn 10 an, führte einen ILS-Anflug auf die Landebahn 10 durch und landete das Flugzeug etwa 40 Minuten nach dem Abflug sicher. Der Flugkapitän wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er nachfolgend verstarb.

13.07.2022

Luftverkehrssituation 21
Eine Jazz Embraer ERJ-175, Registrierung C-FRQN, befand sich am 03. Juli 2022 auf dem Flug QK-8543 von Montreal nach Regina, SK (Kanada) auf FL330, etwa 600 nm nordwestlich von Montreal, als der Kapitän plötzlich erkrankte und nicht mehr im Stande war, seine Aufgaben wahrzunehmen. Die Copilot entschied die unmittelbare Rückkehr nach Montreal, wo er das Flugzeug etwa 90 Minuten später sicher landete. Die medizinischen Rettungskräfte am Boden in Montreal nahmen den erkrankten Flugkapitän unmittelbar in ihre Obhut.

12.07.2022

Luftverkehrssituation 20
Ein Airbus A320-200 der Getjet Airlines Malta mit der Registrierung 9H-EMU, führte am 23. Mai 2022 im Auftrag von Norwegian Airlines den Flug D8-4311 von Stockholm (Schweden) nach Paris Charles de Gaulle (Frankreich) mit 178 Passagieren an Bord durch. Beim Anflug auf die Piste 27R von CDG, hatten die Piloten eine fehlerhafte Höhenmessereinstellung eingegeben (statt QNH 1001hPa hatte die Besatzung 1011hPa eingestellt). Der Anflug wurde daher unterhalb des Gleitpfades durchgeführt und löste schließlich eine Minimum Safe Altitude Warning (MSAW) aus. Daraufhin leitete die Besatzung einen "go around" in geringer Höhe ein und setzte zu einem erneuten Anflug an. Der zweite Anflug wurde ebenfalls unterhalb des Gleitpfades durchgeführt, die Besatzung ging dann in den Sichtanflug über, korrigierte ihre Flugbahn und landete etwa 16 Minuten nach dem "go around" ohne weitere Zwischenfälle.
Nach Radio-Altimeter-Daten hat sich das Flugzeug 0,8 Meilen vor der Landebahn schon bis auf 6 Fuß - rund 1,80 Meter - dem Boden angenähert.
Die französische Flugaufsichtsbehörde BEA wertete den Vorfall als schweren Zwischenfall (Kategorie: Controlled Flight Into Terrain) und leitete eine Untersuchung ein.

28.06.2022

Luftverkehrssituation 19
Am 04. Juni diesen Jahres kam es erneut am Flughafen von Barcelona/Spanien beinahe zu einem Zusammenstoß zweier Luftfahrzeuge.

Eine Ryanair Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-GJS, befand sich im Steigflug nach dem Start von Startbahn 24L. An Bord des Fluges FR-6353 von Barcelona nach Milano Bergamo (Italien), befanden sich 187 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder.
Zur gleichen Zeit befand sich ein Airbus A300-600 der EAT Leipzig mit der Registrierung D-AEAO, auf einer Platzrunde im Endanflug auf die Bahn 24L. An Bord des Fluges QY-1685 von Leipzig (Deutschland) nach Barcelona befanden sich 5 Besatzungsmitglieder.
Die Maschinen haben sich in geringer Flughöhe bis auf 90m einander angenähert. Die spanische Luftaufsichtsbehörde CIAIAC leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein.

23.06.2022

Luftverkehrssituation 18
Zwischenlandung wegen 2 medizinischer Notfälle
Eine Boeing 737-86J der TUIFly, Registrierung D-ABKN, befand sich am 21.06.2022 auf dem Flug X32-312/TUI312 von Düsseldorf nach Palma de Mallorca. Kurz nach dem Start erkrankten plötzlich zwei Passagiere lebensbedrohlich, weshalb die Maschine nach Genf umgeleitet wurde, wo sie 1 Stunde und 8 Minuten nach dem Start landete und die Patienten von einem Rettungsteam übernommen wurden. Knapp zwei Stunden später startete die Maschine wieder und führte den Flug nach Mallorca ohne weitere Zwischenfälle durch. Der geplante Rückflug von Mallorca wurde gecancelt, aufgrund der hohen psychischen Belastung der Crew infolge des Vorfalls. Dieses ist eine übliche Vorgehensweise nach derartig kritischen Gesundheitsnotfällen während eines Fluges.
Über den Gesundheitszustand der beiden erkrankten Passagiere liegen keine Kenntnisse vor.

19.06.2022

Luftverkehrssituation 17
Beinahe Zusammenstoß auf der Start- und Landebahn am Flughafen Barcelona am 29. April 2022

Ein Airbus A320-200 der Vueling Airlines, Registrierung EC-KLT, auf dem Flug VY-8307 von Amsterdam (Niederlande) nach Barcelona (Spanien), befand sich im Endanflug auf die Piste 02 in Barcelona.
Eine Ryanair Boeing 737-800, Registrierung EI-EPA, auf dem Flug FR-7808 von Barcelona,SP (Spanien) nach London Luton (Großbritannien), erhielt die Startfreigabe für die Piste 06R in Barcelona, überquerte die verlängerte Mittellinie der Piste 02 und begann mit dem Start.
Zu diesem Zeitpunkt wies der Fluglotse die sich nähernde Vueling an, zu wenden. Die Besatzung leitete den Wendevorgang aus sehr niedriger Höhe (unter 250 Fuß AGL) ein, der Transponder des Flugzeuges zeigte 12 Sekunden lang 0 Fuß MSL an (QNH 1022 hPa, der Transponder arbeitet mit Standarddruck 1013hPa und zeigt 260 Fuß weniger als die tatsächliche Höhe an), bevor das Flugzeug wieder in den Steigflug überging, gerade als die B738 die verlängerte Mittellinie der Landebahn mit einer Geschwindigkeit von etwa 100 Knoten überquerte. Die A320 stieg wieder auf 4000 Fuß, setzte zu einem weiteren Anflug auf die Landebahn 02 an und landete 18 Minuten später sicher. Die Ryanair setzte den Start fort und landete etwa 2 Stunden später sicher auf dem Flughafen Luton.
Am 17. Juni 2022 meldete die spanische Luftfahrtaufsichtsbehörde CIAIAC, dass der Flughafen zu dem Zeitpunkt in einer Cross-Runway-Konfiguration mit Starts von der Piste 06R und Landungen auf der Piste 02 betrieben wurde. Es gab keine Verletzten und keine Schäden. Der Vorfall wird derzeit untersucht.
Hinweis zur Änderung der Start- und Landebahn-Richtungen am Flughafen LEBL Barcelona:
07R/25L sind jetzt 06R/24L (Heading 064/244)
07L/25R sind jetzt 06L/24R (Heading 064/244)
02/20 sind geblieben (Heading 018/198)

15.06.2022

Luftverkehrssituation 16
Am 08. Juni 2022 befand sich eine Jazz Embraer ERJ-175, Registrierung C-FRQW, auf dem Flug QK-8944 von Montreal, QC (Kanada) nach Newark, NJ (USA). An Bord befanden sich 44 Personen. Während des Steigfluges aus Montreal heraus in einer Höhe von bereits über 16000 Fuß, hatte einer der Piloten das Gefühl einer Hypoxie. Als Vorsichtsmaßnahme zogen die Piloten ihre Sauerstoffmasken an, senkten das Flugzeug auf 9000 Fuß ab und kehrten nach Montreal zurück. Das Flugzeug landete dann etwa 15 Minuten später sicher auf Landebahn 24L.
Die kanadische TSB berichtete, dass die Besatzung weder einen Notruf abgesetzt noch um Vorrang gebeten hatte. Bei der nachfolgend Überprüfung der Maschine konnten die Mechaniker keinen technischen Fehler oder Defekt entdecken, der den Vorfall erklären könnte.
Auf der Grafik des Trackings sieht man zudem (rote Markierung), dass die Maschine vor der Landung aus einer sehr geringen Flughöhe nochmals aufsteigen und einen erneuten Landeanflug ausführen musste.

12.06.2022

Luftverkehrssituation 15
Ein Airbus A320-200 von Easyjet mit dem Kennzeichen G-EZTK befand sich in der vergangenen Nacht (11./12. Juni 2022) auf dem Flug U2-6938 von Heraklion (Griechenland) nach Edinburgh, SC (Großbritannien). Kurz vor dem Anflug auf Edinburgh verließ der Kapitän das Cockpit um auf die Toilette zu gehen. Er kehrte jedoch nicht zurück ins Cockpit. Während des Sinkflugs auf Höhe FL160 erklärte der erste Offizier den Notfall und landete die Maschine sicher auf der Landebahn 24.
Die Fluggesellschaft teilte mit, dass der erste Offizier aufgrund des schlechten Gesundheitszustands des Kapitäns während des Anflugs auf Edinburgh, um eine sofortige Landung bat. Sanitäter kümmerten sich nach der Landung um den erkrankten Flugkapitän.

11.04.2022

Luftverkehrssituation 14
Ein Airbus A320-200N von Easyjet, Registrierung G-UZHA, befand sich gestern auf dem Flug U2-2213 von London Luton, DE (UK) nach Agadir (Marokko) auf FL370 etwa 60 nm nördlich von Faro (Portugal), als einer der Piloten den Notstand erklärte und meldete, dass sein Kollege plötzlich erkrankt und handlungsunfähig sei. Die Maschine landete etwa 18 Minuten nach dem Verlassen von FL370 sicher auf der Landebahn 10 von Faro.
Die Behörden in Faro meldeten, dass das Flugzeug aufgrund der plötzlichen Erkrankung eines der Piloten umgeleitet wurde. Nach der Landung wurde der Pilot versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.
Das Flugzeug befindet sich etwa 26 Stunden nach der Landung immer noch am Boden in Faro.
Die Passagiere wurden in Hotels gebracht. Der Rückflug U2-2214 wurde gestrichen.
(Nachtrag: Am 14.04.2022 wurde bekannt, dass der Pilot aufgrund einer Schulterluxation und den damit einhergehenden Schmerzen ausgefallen sei. Aber es ist schon sehr sonderbar, dass ein Pilot angeschnallt in seinem Pilotensitz sich die Schulter ausrenkt.)

19.02.2022

Luftverkehrssituation 13
Gestern war eine Boeing 737-800 mit Registrierung PH-HXN der Fluggesellschaft Transavia auf dem Flug HV-5662 von Las Palmas (Spanien) nach Amsterdam (Niederlande). Als die Maschine sich auf der Route etwa 140nm südwestlich von Faro (Portugal) befand, erkrankte der erste Offizier plötzlich. Die Maschine landete daher ausserplanmäßig etwa 25 Minuten später auf Faro's Landebahn 28. Der Pilot wurde unmittelbar in medizinische Behandlung übergeben.

28.01.2022

Luftverkehrssituation 12
Am 17. Januar 2022 war ein Corsair Airbus A330-900 mit der Registrierung F-HHUG, auf dem Flug SS-925 von Fort de France (Martinique) nach Paris Orly (Frankreich). Die Maschine befand sich auf FL370 über dem Atlantik, etwa 150 nm west-südwestlich von Lajes auf den Azoren (Portugal), als der Kapitän plötzlich erkrankte. Der erste Offizier übernahm die Kontrolle über das Flugzeug, rief den Mayday aus und leitete den Flug nach Lajes um, wo er etwa 30 Minuten später auf der Landebahn 15 sicher landete.
Das Flugzeug blieb etwa 13 Stunden lang am Boden, setzte dann den Flug fort und erreichte Paris mit einer Verspätung von etwa 13,5 Stunden.
Die französische Luftfahrtbehörde BEA stufte den Vorfall als schweren Zwischenfall ein und leitete eine Untersuchung ein.

26.01.2022

Luftverkehrssituation 11
Am 23. Januar 2022 befand sich eine Boeing 787-9 Dreamliner der All Nippon Airways mit der Registrierungsnummer JA888A auf dem Flug NH-801 von Tokyo nach Singapore. An Bord befanden sich 30 Passagiere und 11 Crewmitglieder, als der Flugkapitän über dem Pazifik, etwa 480 nm südlich von Tokyo, plötzlich gesundheitliche Probleme bekam. Die Maschine kehre daraufhin um und landete etwa 2,5 Stunden nach dem Start wieder in Tokyo. Der Flugkapitän kam unmittelbar in medizinische Obhut und der Flug wurde gestrichen.

01.01.2022

Luftverkehrssituation 10
Gestern publizierte die kanadische Luftaufsichtsbehörde TSB einen weiteren Zwischenfall. Am vergangenen Montag (27.12.2021) befand sich eine Westjet Boeing 737-800 mit der Registrierung C-FUSM auf dem Flug WS-656 von Calgary nach Toronto (Kanada) etwa 70nm nordöstlich der Stadt Winnipeg, als einer der Piloten plötzlich erkrankte und seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Ein als Passagier mitreisender Flugkapitän der Airline übernahm die Aufgaben des erkrankten ersten Offiziers. Die Piloten kehrten sofort um und landeten etwa 40 Minuten später in Winnipeg, wo der erkrankte Pilot von Rettungskräften erwartet und ins Krankenhaus transportiert wurde.

09.12.2021

Luftverkehrssituation 9
Am vergangenen Montag (06.12.2021) war eine Westjet Boeing 737-8 MAX mit der Registrierung C-GXAX, auf dem Flug WS-1590 von Calgary (Kanada) nach Atlanta (USA) etwa 150nm südöstlich von Calgary, als einer der Piloten das Bewußtsein verlor. Während die Flugbegleiter und ein auf dem Flug befindlicher Arzt und eine Krankenschwester sich um den erkrankten Piloten kümmerten, brachte der andere Pilot die Maschine etwa 35 Minuten später in Calgary wieder sicher zur Landung. Hier wurde der erkrankte Pilot unmittelbar von einem medizinischen Team übernommen.

06.12.2021

Luftverkehrssituation 8
Ein Airbus A321-200 der Asiana Airlines mit der Registrierung HL8071, befand sich am 29.11.2021 auf dem Flug OZ-717 von Seoul (Süd Korea) nach Koahsiung (Taiwan), als der erste Offizier etwa 30 Minuten vor der Landung plötzlich das Bewusstsein verlor. Der die Maschine mit 145 Passagieren und 9 Crew steuernde Kapitän versuchte vergeblich mit Ansprachen und Berührungen, den Kollegen wach zu bekommen. Der bewußtlose Pilot wurde daraufhin aus dem Cockpit getragen, in der Kabine wurde nach medizinischem Fachpersonal gesucht und der Kapitän gab eine Notfallmeldung an den Zielflughafen, wo Ärzte den Patienten nach der Landung erwarteten.
Der erste Offizier kam noch vor der Landung wieder zu Bewußtsein.

01.12.2021

Luftverkehrssituation 7
Am 29.11.2021 startete ein Airbus A330-300 der Bruessels Airlines mit 285 Personen an Bord vom Airport Brüssel. Die Maschine mit der Registrierungsnummer OO-SFF war auf dem Flug SN-277 von Brüssel nach Accra (Ghana), als die Besatzung nach dem Start den Steigflug in FL 250 abbrach, da der Kapitän plötzlich erkrankte. Der Erste Offizier übernahm die Kontrolle und landete die Maschine sicher wieder am Flughafen Brüssel nach einer Flugzeit von knapp 50 Minuten.
Zwei Stunden später startete die Maschine mit einem Ersatzkapitän und landete in Accra mit einer 3 stündigen Verspätung. Die Fluggesellschaft teilte mit, dass die Erkrankung des Kapitäns in keinem Zusammenhang mit COVID-19 stehe.
Zu diesem Thema hatten wir hier bereits am 08.09.2021 berichtet.

08.09.2021

Luftverkehrssituation 1 bis 6
Seit Monaten schon sind kaum Menschen im internationalen Luftverkehr unterwegs. Flughäfen sind wie ausgestorben. Mancher Mangel an Routine hat schon zu bisher undenkbaren kleinen Zwischenfällen geführt. Seit 2020 gibt es die umstrittenen Impfstoffe. Hier die medizinischen Zwischenfälle, die seither in der Luftfahrt gemeldet wurden:

27.08.2021 Boeing 737-800 auf dem Flug BG-022 von Muscat/Oman nach Dhaka/Bangladesh mit 124 Passagieren an Bord. Notlandung in Nagpur, da der Kapitän infolge eines Schlaganfalls ohnmächtig wurde. Der Kapitän verstarb.

04.08.2021 Boeing 737-800 auf dem Flug RO-362 von Amsterdam nach Bucharest mit 76 Passagieren. 1. Offizier fühlt sich kurz vor der Landung in Bucharest plötzlich krank und bekommt Schmerzen. Der Pilot war nach medizinischer Versorgung im Krankenhaus in einem stabilen Zustand. Bisher keine Info über die medizinische Ursache.

19.04.2021 Boeing 787-8 auf dem Flug NH-216 von Paris nach Tokyo. Notlandung in Novosibirsk aufgrund eines Schlaganfalls beim Commander. Pilot überlebte den Schlaganfall.

26.12.2020 Airbus 320-200 auf dem Flug BA-640 von London nach Athen. Notlandung in Zürich, da der Kapitän bewusstlos wurde. Bisher keine Info über die medizinische Ursache.

21.12.2020 Airbus A319-100 auf dem Flug TV-9820 von Nanjing nach Chengdu. 39-jähriger Commander (angeblich bester Pilot der Airline) wurde bewusstlos und verstarb nach der Landung in Chengdu. Bisher keine Info über die medizinische Ursache.

07.08.2020 Airbus A321-200 auf dem Flug LX-1077 von Frankfurt nach Zürich. Notlandung nach MAYDAY in Zürich, da ein Pilot bewusstlos wurde. Bisher keine Info über die medizinische Ursache.

02.Mai 2022

Vorfälle in der internationalen Luftfahrt können auf der Webseite des Aviation Herald eingesehen werden.


(01.06.2021 - tho/letztes Update: 27.08.2022)

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